Auftakt zum Radentscheid mit Leo Radelherz

Zum Weltfahrradtag am 3. Juni 2022 kündigt ein Bündnis aus Verbänden und Parteien einen bayernweiten Radentscheid ab dem

16. Juni an. Durch das Volksbegehren soll endlich der fehlende Rahmen für eine echte Radverkehrsförderung geschaffen werden.

Ein breites Bündnis in Kaufbeuren und im Ostallgäu 

Alle Bündnispartner (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub ADFC, Bund Naturschutz sowie die Parteien SPD, Bündnis 90 / Die Grünen, Die Linke und ÖDP), die in Kaufbeuren und im Ostallgäu vertreten sind starten gemeinsam die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren.

Hier gibt es weitere Informationen zum Radentscheid Bayern

Was sind die Ziele des Radentscheids?

  • 25 Prozent Radverkehrsanteil bis 2030
  • Ein sicheres und komfortables Radwegenetz
  • Vision Zero im Straßenverkehr
  • Förderung des Umweltverbunds
  • Mehr Radschnellverbindungen
  • Flächenversiegelung wird sorgfältig abgewogen

Was bedeutet der Radentscheid für die Region?

Hierzu ein Positionspapier des Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf zusammen mit dem ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu.
Interview mit dem Vorsitzenden des ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu zum Radentscheid Bayern: weiter zum Kanal „Der ADFC trifft…“

Vorgehensweise

Zunächst geht es darum mit 25.000 Unterschriften für die Zulassung des Volksbegehrens zu schaffen.

  • ADFC Kaufbeuren-Ostallgäu: Johannes Auburger, Moosstraße 28, 87616 Marktoberdorf
  • Bund Naturschutz, Kaufbeuren: Schmiedgasse 24, 87600 Kaufbeuren, Montag u. Mittwoch 09.30 – 11.00 Uhr, Übrige Zeiten: Einwurf in Briefkasten
  • GRÜNE Kaufbeuren: Edelweißstr. 67, 87600 Kaufbeuren, Briefkasten oder Box im Vorhaus oder nach Vereinbarung

weitere Sammelstellen unter https://radentscheid-bayern.de/mitmachen/sammelstellen

Infostand des Bündnis Nachhaltiges Marktoberdorf mit dem ADFC beim Auftakt STADTRADELN

Pro Kommune / Verwaltungsgemeinschaft gibt es eigene Listen, auf der nur Wahlberechtigte (analog Landtagswahl) aus der Kommune unterschreiben dürfen.
Im zweiten Schritt (vermutlich Frühjahr 2023) braucht das Volksbegehren binnen 14 Tagen 1 Million Unterschriften, die in den jeweiligen Rathäusern gesammelt werden.
Erst dann kommt der Volksentscheid mit einer Abstimmung im Wahllokal.